Der umweltfreundliche öffentliche Verkehr

20.50  Umwelt -BLS
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Die negativen Auswirkungen des öffentlichen Verkehrs auf die Umwelt müssen in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen möglichst gering gehalten werden. Mit seiner präventiven Tätigkeit und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt und den Kantonen sorgt das BAV dafür, dass die Transportunternehmen die zum Schutz der Umwelt erlassenen Vorschriften und die für den Transport gefährlicher Güter geltenden Sondernormen strikte einhalten. Diese Bereiche können Gegenstand der vom BAV durchgeführten Audits und Betriebskontrollen sein. Auf internationaler Ebene engagiert sich das BAV für die laufende Verbesserung der Vorschriften für den Transport gefährlicher Güter.

Wie die Risiken für den Menschen beurteilt das BAV anhand von Risikoanalysen sowie Störungs- und Ereignismeldungen auch regelmässig die Umweltrisiken, die sich aus dem Transport gefährlicher Güter (z. B. Benzin und Heizöl) ergeben können.

Bei verschiedenen Anlagen, wie Rangierbahnhöfen, Werkstätten oder Deponien wurde der Boden über die Jahre stark mit Schadstoffen belastet. Die Umweltfachleute des BAV sorgen dafür, dass diese gefährdeten Standorte erfasst und auf ihre Umweltrisiken hin beurteilt werden. Werden Grenzwerte gemäss Altlastenverordnung überschritten, müssen die zum Schutz der Umwelt notwendigen Massnahmen getroffen werden. Dazu können auch Sanierungen gehören.

Die in der Luftreinhalteverordnung (LRV), der Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) oder der Gewässerschutzverordnung (GSchV) festgelegten Vorschriften gelten für die Unternehmen des öffentlichen Verkehrs ebenso wie für andere Unternehmen. Im Bereich der Umwelt-Sicherheit sorgt das BAV dafür, dass die gesetzlichen Vorgaben bezüglich Umweltauswirkungen durch den öffentlichen Verkehr eingehalten werden.  

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