Für einen sicheren Bahnverkehr

Ein Regionalverkehrszug RABe 523 fährt auf der Gotthardstrecke über die gelben Kästchen zwischen den Gleisen.
Eurobalisen werden als passive Ortungsbalisen wie «elektronische Kilometersteine» eingesetzt. Zwischen zwei Ortungsbalisen ermittelt der Zug seine Position über Sensoren.
© SBB

Mit Zugbeeinflussungssystemen können Risiken, die aus allfälligen Fehlhandlungen der Lokführer erwachsen, auf ein akzeptables Mass begrenzt werden. Zugbeeinflussungssysteme bremsen Züge, wenn diese Vor- oder Hauptsignale nicht beachten und das Risiko einer Kollision besteht. Das BAV legt die Rahmenbedingungen beim Einsatz und weiteren Ausbau der Zugbeeinflussungssysteme fest.

Ein ICN passiert ein ETCS-Signal mit gelbem Pfeil auf blauem Grund

ETCS

ETCS ist ein europäisch standardisiertes Zugbeeinflussungssystem für Normalspurbahnen, das auch in der Schweiz eingeführt wurde. Im Endausbau (ETCS Level 2) werden die Informationen für den Lokführer per Datenfunk direkt in den Führerstand gesendet und dort auf dem Bildschirm angezeigt.

Ein blau-gelber Zug der Berner Oberland-Bahn fährt im Vordergrund des Berges Wetterhorn vorbei

ZBMS

ZBMS ist das Zugbeeinflussungssystem für Meter- und Schmalspurbahnen. Das BAV hat in Absprache mit der Branche hierfür 2013 einen einheitlichen Standard festgelegt. Damit können die Bahnen in Zukunft ein einheitliches Produkt beschaffen, was längerfristig Kosten spart.

https://www.bav.admin.ch/content/bav/de/home/verkehrsmittel/eisenbahn/fachinformationen/zugbeeinflussung.html