Unterirdischer Gütertransport

3-D-Fahrzeug beladen mit Paketen von Cargo sous terrain
Güter sollen künftig unterirdisch befördert werden können.
© Cargo sous terrain AG

Der Bundesrat will die Voraussetzungen schaffen für eine vollautomatische unterirdische Gütertransportanlage zwischen den grossen Agglomerationen des Mittellandes. Hierfür schlägt er ein neues Gesetz vor. Aktuell ist das Parlament am Zug. Finanzierung, Bau und Betrieb sollen durch die Privatwirtschaft erfolgen.

Das privatwirtschaftlich organisierte Projekt Cargo sous terrain (CST) wird von einer gleichnamigen Aktiengesellschaft getragen. Es sieht vor, einen Teil der Güter in der Schweiz künftig unterirdisch zu transportieren. Finanzierung, Bau und Betrieb sollen durch die Privatwirtschaft erfolgen. Der Bundesrat sieht das Vorhaben als eine zukunftsorientierte und umweltfreundliche Ergänzung des Schienen- und Strassengüterverkehrs.

Die Landesregierung hat dem Parlament im Oktober 2020 ein Gesetz unterbreitet, das die Voraussetzungen für die Bewilligung des Projekts regelt.

Das Bewilligungsverfahren lehnt sich weitgehend an dasjenige für Eisenbahnen an. Die Betreiber unterstehen dem Grundsatz der Nichtdiskriminierung. Sie müssen ihre Transportpflicht wahrnehmen und den Zugang zu gleichen Bedingungen ermöglichen. Eine Mitfinanzierung mit öffentlichen Geldern schliesst der Bundesrat aus.

Medienmitteilung 28.10.2020: Bundesrat verabschiedet die Botschaft für unterirdische Gütertransportanlagen

Organisation Cargo sous terrain

 

 
https://www.bav.admin.ch/content/bav/de/home/verkehrsmittel/cargo-sous-terrain.html