Weitere Infrastrukturthemen

Technologische Weiterentwicklung des Bahnsystems

Fortschritte im Strassenverkehr und neue, durch die Kommunikation in Echtzeit mögliche Angebote führen zu mehr Flexibilität und setzen das System Eisenbahn zunehmend unter Druck. Damit der schienengebundene Verkehr auch in Zukunft, in dem sich durch das Autonome Fahren grundlegend veränderten Transportsektor, konkurrenzfähig bleibt, ist er auch auf technologischer Ebene grundlegend zu erneuern. Vorliegende Arbeit befasst sich mit den möglichen Innovations-Trends im Bereich der Eisenbahn. Ziel dieses Projekts ist es, diese Innovationen zu identifizieren, zu sammeln und auf ihr Potential hin zu untersuchen. Sie wurden in sachlich zusammenhängende Innovationscluster unterteilt, auf deren Basis künftige Investitionsentscheide getroffen werden können.
ETH Zürich, 22. November 2016

Technologische Weiterentwicklung des Bahnsystems (PDF, 1 MB, 22.11.2016)Diese Studie ist nur in englischer Sprache verfügbar.

Schlussbericht zum Variantenvergleich Aarau-Zürich

Der Bahnkorridor Aarau – Zürich ist stark belastet. Längerfristig sind darum weitere Massnahmen nötig, um den Engpass zu beheben. Nach einem Variantenvergleich sind Bundesamt für Verkehr (BAV) und SBB zum Schluss gekommen, den Bau einer neuen direkten Verbindung Aarau – Zürich-Altstetten weiter zu verfolgen und die Planungen für einen Chestenberg-Tunnel einzustellen. Der Schlussbericht legt die untersuchten Varianten, das Vorgehen zum Variantenvergleich und die Entscheidgrundlagen dar.

BAV-Projekt Fahrbahn Normalspurstrecken

SBB und Privatbahnen benötigen für den Substanzerhalt der Fahrbahn mehr Geld. Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat untersucht, welche Faktoren den Zustand der Fahrbahn beeinflussen. In Zusammenarbeit mit Fachleuten des Amtes und der Bahnunternehmen wurde ein Bericht erstellt mit dem Ziel, daraus Empfehlungen und regulatorische Massnahmen abzuleiten, welche die Lebensdauer verlängern. Damit soll der finanzielle Mehrbedarf begrenzt werden.

Elektrifizierung Hochrheinstrecke - Volkswirtschaftlicher Nutzen für die Schweiz

Die Eisenbahnstrecke von Schaffhausen nach Basel entlang des Hochrheins ist heute noch nicht elektrifiziert. Die Elektrifizierung der gesamten Hochrheinstrecke hat aus Sicht der in der Schweiz betroffenen Kantone sowie des Landes Baden-Württemberg hohe Priorität, nicht zuletzt auch mit Blick auf die Vergabe der neuen Verkehrskonzession auf der Hochrheinstrecke im Jahr 2016. Die Studie analysiert den volkswirtschaftlichen Nutzen der Elektrifizierung der Hochrheinstrecke für die Schweiz.

Expertengruppe Organisation Bahninfrastruktur (EOBI)

FABI: Langfristperspektive Bahn

Mit der Langfristperspektive Bahn stellt das Bundesamt für Verkehr Leitideen für das über einen Zeitraum 2050 hinaus anzustrebende Schienenverkehrsangebot in der Schweiz vor. Die Perspektive soll bei der Massnahmenauswahl für den langfristigen Erhalt der Funktionsfähigkeit des Bahnnetzes bei hohem erwarteten Verkehrswachstum als Orientierung dienen. Die Langfristperspektive berücksichtigt Massnahmen der ersten und zweiten Dringlichkeitsstufe der Botschaft „Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)". Ziel ist es, mit der Stossrichtung der Langfristperspektive Bahn einen Beitrag zu einer hohen Standortattraktivität der Schweiz im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten.

Trinationale Langfristplanung Basel (TLB)

Im Raum Basel sind nach Erkenntnissen des länderübergreifenden Ausschusses „Trinationale Langfristplanung Basel“ bis zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels (2017) keine Engpässe im Schienenverkehr absehbar. Die Situation bis 2030 muss neu beurteilt werden, sobald genauere Grundlagen über die weitere Entwicklung des Angebots vorliegen, namentlich im Güter- und Regionalverkehr. Aus diesem Grund wollen die drei Länder vorerst die Entwicklung beobachten. In 5 bis 7 Jahren soll die Lage neu beurteilt werden.

Dem Ausschuss TLB gehören neben Vertretern der Verkehrsministerien der drei Staaten auch Vertreter aus Baden-Württemberg, dem Elsass und der Nordwestschweiz an. Mit dabei sind auch die grössten Bahn-Infrastrukturgesellschaften der drei Länder. Die Leitung des Gremiums hat das Schweizer Bundesamt für Verkehr unter Vizedirektor Toni Eder inne.

Alp Transit Süd Lugano-Chiasso

Mit dem Projekt AlpTransit Süd (ATS) wird die Planung für die südliche Zulaufstrecke der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) und ihre Verknüpfung mit dem italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz konkretisiert.

Mit einem Schlussbericht sind die Vorstudien für die südliche Zulaufstrecke der NEAT abgeschlossen worden. Der Synthesebericht zur Machbarkeitsstudie und Zweckmässigkeitsbeurteilung bewertete die vier möglichen Varianten aufgrund der Nachhaltigkeit für die Umwelt, die Wirtschaft und die Gesellschaft. Er lieferte die Grundlage für den Entscheid, welche Varianten aufrechterhalten sollen und wie die nächsten Schritte aussehen werden. Eine Begleitgruppe von Bund, Kanton Tessin und SBB befürwortet die zwei Varianten mit der geringsten Beeinträchtigung des Landschaftsbildes.

https://www.bav.admin.ch/content/bav/de/home/publikationen/berichte/infrastruktur.html