Bundesamt für Verkehr BAV

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Bundesamt für Verkehr BAV

Medieninformation:

Die Expertengruppe Organisation Bahninfrastruktur (EOBI) hat ihren Schlussbericht verabschiedet und verschiedene Empfehlungen erarbeitet. So sollen der Regulator im Bahnbereich gestärkt, die Trassenvergabestelle in Bundesbesitz überführt und mittelfristig die SBB AG und die BLS AG als Holdings organisiert werden. Der Leiter der Expertengruppe, Paul Blumenthal, übergab den Bericht heute dem Direktor des Bundesamtes für Verkehr (BAV), Peter Füglistaler. Die Empfehlungen gehen nun in Konsultation. Danach wird sich der Bundesrat mit der künftigen Organisation der Bahninfrastruktur befassen.

Dossiers:

FABI: Schritt für die Zukunft
FABI schafft die Grundlagen, um den Bahnreisenden häufigere und schnellere Angebote sowie mehr Platz in den Zügen und Bahnhöfen zu bieten. Der Güterverkehr erhält die nötige Kapazität und eine bessere Transportqualität. Zur dafür notwendigen Finanzierung hat das Volk das letzte Wort. Während des Jahres 2013 berät die nationalrätliche Verkehrskommission und anschliessend der Nationalrat als Zweitrat die Vorlage. Der Ständerat hat die Vorlage am 3.12.2012 mit verschiedenen Anpassungen gutgeheissen.
Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene

Verlagerungs-Zwischenziel nicht erreicht

Der Bundesrat hat den Verlagerungsbericht 2011 verabschiedet. Er stellt fest, dass das Zwischenziel von 1 Million alpenquerender Lastwagenfahrten im laufenden Jahr nicht erreicht wird. Um dem Verfassungs- und Gesetzesauftrag nachzukommen, möchte der Bundesrat deshalb zusätzliche Massnahmen in die Wege leiten.

ETCS wird zum Standard in der Zugbeeinflussung
Die älteren Zugbeeinflussungssysteme auf dem Schweizer Normalspur-Bahnnetz (SIGNUM und ZUB) werden durch das zukunftsträchtige, europaweit harmonisierte European Train Control System (ETCS) ersetzt. Die Arbeiten für den flächendeckenden Einsatz von ETCS Level 1 Limited Supervision bis 2018 sind auf Kurs. Das Bundesamt für Verkehr startet nun die nächste Etappe: den flächendeckenden schrittweisen Ausbau von ETCS Level 2 ab dem Jahr 2025. Dies bringt in Zukunft eine leistungsfähige Zugbeeinflussung auf dem Schweizer Normalspurnetz ohne klassische Aussensignale.
HGV-Anschlüsse
Zur besseren Anbindung an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz investiert der Bund bis Ende 2015 1090 Mio. CHF (Preisstand 2003) in das Eisenbahnnetz. Damit werden die Reisezeiten aus der Schweiz zu den Städten Paris, Lyon, München, Ulm und Stuttgart verkürzt.

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Volltextsuche

FABI: Neue Finanzierung der Bahninfrastruktur

Typ: PDF

06.03.2012 | 2067 kb | PDF

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