Ressortforschung

Mit der Revision des Bundesgesetzes über die Lärmsanierung der Eisenbahn (BGLE) vom 27. September 2013 hat das Parlament rund 20 Millionen Franken spezifisch für die Ressortforschung zum Bahnlärmbekämpfung gesprochen.

Übergeordnetes Ziel der durch den Bund ausgelösten Forschung dabei ist es, das lärmtechnische Massnahmenportfolio um neue Lösungsansätze zu ergänzen. Im Vordergrund stehen Innovationen, die die Lärmentstehung an der Quelle reduzieren und es ermöglichen, künftige Angebotserweiterungen im Bahnverkehr ohne wesentliche Lärmzunahmen realisieren zu können.

Finanziert werden Forschungsvorhaben im Bereich von emissionsbegrenzenden Massnahmen an Schienenfahrzeugen und an der Infrastruktur. Die Forschungsvorhaben können aus den Bereichen der Grundlagenforschung oder der angewandten Forschung kommen. Sie umfassen Feldversuche für die Erprobung,Adaptierung und Zulassung von lärmarmen Technologien für Eisenbahnen und werden eng von Vertretern des Bundes (BAFU und BAV) begleitet. 

Periodisch werden im Rahmen von öffentlichen Ausschreibungen, die vielversprechendsten Projekte zur Bahnlärmforschung ausgewählt. Das BAFU ist dabei für die Initiierung und Vergabe der Forschungsaufträge zuständig.

Weitere Informationen und Dokumente stehen unter folgendem Link beim Bundesamt für Umwelt zur Verfügung:

https://www.bav.admin.ch/content/bav/de/home/verkehrstraeger/eisenbahn/ausbauprogramme_bahninfrastruktur/laermsanierung/ressortforschung.html