Die Schweizer Schifffahrt und Europa

Frachtschiff auf dem Rhein bei Basel

Auf europäischer Ebene hat sich der Rhein zur wichtigsten Wasserstrasse entwickelt. Über 10 Prozent des gesamten schweizerischen Aussenhandels werden über den Rhein abgewickelt. In den Schweizerischen Rheinhäfen werden jährlich etwa 7 Millionen Tonnen Güter und etwa 100'000 Container umgeschlagen. Diese Entwicklung wurde durch die revidierte Rheinschifffahrtsakte vom 17. Oktober 1868 (die sog. Mannheimer Akte) begünstigt. Mit diesem Vertrag verfügt die Schweiz über einen völkerrechtlich garantierten Zugang zur Nordsee. Mit der Wahrung der freien Schifffahrt auf dem Rhein und der Förderung der Rheinschifffahrt wurde die Zentralkommission für die Rheinschifffahrt (ZKR) beauftragt. Die ZKR besteht aus fünf Mitgliedstaaten: Der Schweiz, Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Belgien.

Die Schweiz verfügt auch über eine Hochseeschiff-Flotte. Die Hochsee-Handelsschiffe werden vom Schweizerischen Seeschifffahrtsamt im Registerhafen Basel beaufsichtigt.

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