Finanzierung

Bahninfrastruktur-Fonds (BIF)

Der 4-Meter-Korridor (4mK) ist Bestandteil der durch das Parlament in den letzten Jahren beschlossenen Ausbauprogramme an der Eisenbahn-Infrastruktur. Die dafür eingesetzten Mittel werden vollständig aus dem mit der FABI- Volksabstimmung vom 9. Februar 2014 geschaffenen Bahninfrastruktur-Fonds (BIF) finanziert.

Der angeführte Link führt Sie zu näheren Informationen über die Funktionsweise und die Finanzierungsquellen dieses Fonds.

Verpflichtungskredite

Für die Projekte im Rahmen des 4mK wurde ein Gesamtkredit in der Höhe von 990 Millionen Franken (Preisstand April 2012, ohne Teuerung und MWST) bewilligt. Dieser ist auf zwei Verpflichtungskredite aufgeteilt:

  • Massnahmen Schweiz: 710 Millionen CHF
  • Massnahmen Italien: 280 Millionen CHF

Der Bundesrat hat am 8. Oktober 2014 eine Vereinbarung mit der SBB zur Realisierung des 4-Meter-Korridors auf der Gotthardachse genehmigt. Darin sind die Einzelheiten der in der Schweiz zu erbringenden Leistungen, deren Finanzierung sowie die Termine geregelt. Für die Umsetzung der benötigten Massnahmen stellt der Bund der SBB 630 Millionen Franken zur Verfügung.

Basierend auf dem Abkommen mit Italien hat das BAV am 16. September 2014 mit der RFI eine Vereinbarung zur Umsetzung der notwendigen baulichen Massnahmen auf der Luino-Linie bis 2020 abgeschlossen. Geregelt werden darin die technischen Anforderungen für den Bau eines 4-Meter-Korridors zwischen der Schweiz und Novara/Busto Arsizio (I) und die Anforderungen für die Projektaufsicht. Ausserdem definiert die Vereinbarung die Verantwortlichkeiten der RFI für die Ausführung der Arbeiten sowie für die Vergabeverfahren. Das BAV verpflichtet sich, die Finanzierung der Massnahmen auf der Luino-Linie mit einem Kostendach von 120 Millionen Euro (ca. 150 Millionen Franken) sicherzustellen.

Teuerungsindex

https://www.bav.admin.ch/content/bav/de/home/verkehrsmittel/eisenbahn/ausbauprogramme_bahninfrastruktur/4-meter-korridor/finanzierung.html