Für einen sicheren Bahnverkehr

Grossaufnahme eines Zugbeeinflussungssystems, das an einem Gleis angebracht ist, auf dem ein Eisenbahnwagen steht.

Mit Zugbeeinflussungssystemen können Risiken, die aus allfälligen Fehlhandlungen der Lokführer erwachsen, auf ein akzeptables Mass begrenzt werden. Zugbeeinflussungssysteme bremsen Züge, wenn diese Vor- oder Hauptsignale nicht beachten und das Risiko einer Kollision besteht. Das BAV legt die Rahmenbedingungen beim Einsatz und weiteren Ausbau der Zugbeeinflussungssysteme fest.

Ein Lokführer steuert einen Zug durch einen Tunnel.

ETCS

ETCS ist ein europäisch standardisiertes Zugbeeinflussungssystem für Normalspurbahnen, das auch in der Schweiz eingeführt wird. Im Endausbau (ETCS Level 2) werden die Informationen für den Lokführer per Datenfunk direkt in den Führerstand gesendet und dort auf dem Bildschirm angezeigt.

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Unterzeichnung eines Leitfadens zwischen der EPSF und dem BAV

Die zahlreichen Projekte im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung von grenzüberschreitenden Bahnstrecken zwischen der Schweiz und Frankreich und der Einführung des neuen Zugbeeinflussungssystems ETCS führten zu einem Bedürfnis nach Annäherung der jeweiligen Zulassungspraktiken.

Ein Personenzug der Rhätischen Bahn (Schmalspurbahn) in einer Berglandschaft

ZBMS

ZBMS ist das Zugbeeinflussungssystem für Meter- und Schmalspurbahnen. Das BAV hat in Absprache mit der Branche hierfür 2013 einen einheitlichen Standard festgelegt. Damit können die Bahnen in Zukunft ein einheitliches Produkt beschaffen, was längerfristig Kosten spart.

https://www.bav.admin.ch/content/bav/de/home/themen-a-z/zugbeeinflussung.html