Qualitätsmesssystem

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Das BAV betreibt im Regionalen Personenverkehr (RPV) ein Qualitätsmesssystem (QMS). Rund 60 teilzeitlich angestellte Testkundinnen und -kunden eines externen Unternehmens messen im Auftrag des BAV Pünktlichkeit, Sauberkeit, Ordnung, die Unversehrtheit von Fahrzeugen und Haltestellen sowie die Qualität der Fahrgastinformation. Zudem sollen  die Pünktlichkeitsdaten der Transportunternehmen ins QMS einfliessen. Mit dem QMS stellt das BAV sicher, dass die öffentliche Hand und die Fahrgäste für die von ihnen investierten Mittel im RPV qualitativ hochstehende Leistungen erhalten.

Bund und Kantone bezahlen jährlich rund zwei Milliarden Franken an den Regionalen Personenverkehr. Die Passagiere zahlen ebenfalls rund zwei Milliarden für die Tickets und Abonnemente im RPV. Mit dem Qualitätsmesssystem will das BAV sicherstellen, dass die 90 im RPV tätigen Bahn- und Busunternehmen für die von der öffentlichen Hand und den Fahrgästen investierten Mittel gute Leistungen erbringen.

Die mit dem QMS erhobenen Daten werden zentral erfasst und ausgewertet. Für Bund und Kantone stellt das QMS RPV ein wichtiges Steuerungsinstrument dar. Sie definieren auf Basis des QMS eine Reihe von Mindeststandards. Falls Mängel in bestimmten Bereichen auftreten, können sie via Ziel- und Angebotsvereinbarungen bei den Transportunternehmen Verbesserungen einfordern.

Das QMS RPV wurde in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren im öffentlichen Verkehr erarbeitet. Es ersetzt Qualitätsmesssysteme bei verschiedenen Bestellern und Transportunternehmen und schafft ein nationales, einheitliches System. Vor der schweizweiten Einführung hatte das BAV einen Pilotversuch durchgeführt. Dieser hatte zu positiven Rückmeldungen von Kantonen und Transportunternehmen geführt.

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