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Lärmsanierung


Der Bahnlärm ist ein Problem

Die Bahn ist ein leistungsfähiges und umweltschonendes Verkehrsmittel. Für Menschen, die in der Nähe von Bahnlinien wohnen und arbeiten, ist sie aber auch eine lästige Lärmquelle.

Die schweizerische Verkehrspolitik basiert auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Schweiz setzt damit auf die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene. Der Schienenverkehr wird auch deshalb in Zukunft weiter zunehmen.

Einerseits werden die Kapazitäten erhöht, um die steigende Nachfrage im Personenverkehr zu bewältigen. Andererseits führen wachsende Warenströme und die Ausbauten entlang der Güterverkehrsachsen zu höheren Transportleistungen.

Ohne Lärmschutzmassnahmen würde damit auch der Eisenbahnlärm weiter anwachsen. Wirksame Gegenmassnahmen müssen ergriffen werden, damit die Lebensqualität der Anwohner/Innen von wichtigen Verkehrsachsen erhalten bleibt bzw. verbessert werden kann.

Die Ursachen

Die Hauptlärmquelle stellt das Rollgeräusch bei der Durchfahrt eines Zuges dar, das durch Schwingungen der Räder und Schienen verursacht wird. In erster Priorität werden deshalb Massnahmen zur Lärmreduktion an der Quelle geprüft. Erst wo diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird der Bau von Schutzmassnahmen im Ausbreitungsbereich untersucht.

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Workshop, 24. Juni 2015

Lärmarmer Gütertransport ist ein wichtiges Ziel aller Stakeholder des Schienenverkehrsmarkts. Um dieses Ziel zu unterstützen, wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche Massnahmen ergriffen (z.B. lärmabhängige Trassenpreise, Mitfinanzierung von Wagensanierungen, Homologation LL-Bremssohle, generelle Emissionsgrenzwerte in der CH ab 2020).

Die Fortschritte der letzten Jahre auf dem Weg zu einem leiseren Güterverkehr sind vielversprechend. Vorbehalte und Bedenken der Branche zu regulatorischen Massnahmen sollen in einem offenen Dialog diskutiert werden.

Am Mittwoch, 24. Juni 2015 haben die SBB und das Bundesamt für Verkehr deshalb einen "Rhine-Alpine Corridor Workshop" in Bern durchgeführt.

Änderung Bundesgesetz

Das BGLE legt fest, mit welchen Massnahmen die Anwohner von Eisenbahnstrecken vor übermässigem Lärm geschützt werden und regelt die Finanzierung.

Das Parlament hat 2013 die vom Bundesrat vorgeschlagenen Ergänzungen und die Verlängerung der Laufzeit einstimmig unterstützt. Wichtigstes Instrument sind Emissionsgrenzwerte für alle in der Schweiz verkehrenden Güterwagen ab 2020. Weiter werden lärmmindernde Massnahmen an der Schiene ermöglicht und Mittel für die Innovationsförderung bereitgestellt.

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http://www.bav.admin.ch/ls/index.html?lang=de