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Lärmsanierung

Die Ursachen

Die Hauptlärmquelle stellt das Rollgeräusch bei der Durchfahrt eines Zuges dar, das durch Schwingungen der Räder und Schienen verursacht wird. Örtlich begrenzt treten durch den Bahnbetrieb aber auch andere Lärmarten auf wie z.B. Bremsquietschen, Kurvenkreischen und Rangierlärm.

Personen, die an stark befahrenen Bahnstrecken wohnen, leiden unter dem Lärm. In der Schweiz sind ohne Schutzmassnahmen rund vier Prozent der Bevölkerung oder 265 000 Personen von lästigem oder schädlichem Bahnlärm betroffen.

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Änderung BGLE

Das Bundesgesetz über die Lärmsanierung der Eisenbahnen (BGLE) legt für die bestehenden Strecken die zum Schutz der Bahnanwohner vor übermässigem Lärm zu treffenden Massnahmen fest und regelt deren Finanzierung. Bis Ende 2015 werden wie ursprünglich geplant das schweizerische Rollmaterial saniert, bei Grenzwertüberschreitungen Lärmschutzwände erstellt und ergänzend Schallschutzfenster eingebaut.

Am 30. November 2012 hat der Bundesrat zur weiteren Stärkung des Lärmschutzes eine Teilrevision des Gesetzes gutgeheissen und dem Parlament überwiesen. Beide Kammern haben die Gesetzesänderung im 2013 einstimmig gutgeheissen. Wichtigstes Instrument sind neue Emissionsgrenzwerte für alle in der Schweiz verkeh-renden Güterwagen ab 2020. Damit sollen Fahrten mit lärmigen Güterwagen auf dem Schweizer Bahnnetz faktisch verboten werden. Weiter werden lärmmindernde Massnahmen an der Schiene ermöglicht und Mittel für die Innovationsförderung bereit-gestellt.

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