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Lärmsanierung


Der Bahnlärm ist ein Problem

Die Bahn ist ein leistungsfähiges und umweltschonendes Verkehrsmittel. Für Menschen, die in der Nähe von Bahnlinien wohnen und arbeiten, ist sie aber auch eine lästige Lärmquelle.

Die schweizerische Verkehrspolitik basiert auf dem Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Schweiz setzt damit auf die Verlagerung des Güterverkehrs von der Strasse auf die Schiene. Der Schienenverkehr wird auch deshalb in Zukunft weiter zunehmen.

Einerseits werden die Kapazitäten erhöht, um die steigende Nachfrage im Personenverkehr zu bewältigen. Andererseits führen wachsende Warenströme und die Ausbauten entlang der Güterverkehrsachsen zu höheren Transportleistungen.

Ohne Lärmschutzmassnahmen würde damit auch der Eisenbahnlärm weiter anwachsen. Wirksame Gegenmassnahmen müssen ergriffen werden, damit die Lebensqualität der Anwohner/Innen von wichtigen Verkehrsachsen erhalten bleibt bzw. verbessert werden kann.

Die Ursachen

Die Hauptlärmquelle stellt das Rollgeräusch bei der Durchfahrt eines Zuges dar, das durch Schwingungen der Räder und Schienen verursacht wird. In erster Priorität werden deshalb Massnahmen zur Lärmreduktion an der Quelle geprüft. Erst wo diese Möglichkeiten ausgeschöpft sind, wird der Bau von Schutzmassnahmen im Ausbreitungsbereich untersucht.

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Änderung BGLE

Das Bundesgesetz über die Lärmsanierung der Eisenbahnen (BGLE) legt fest, mit welchen Massnahmen die Anwohner von Eisenbahnstrecken vor übermässigem Lärm geschützt werden und regelt die Finanzierung. Bis Ende 2015 werden das Schweizer Rollmaterial saniert, bei Grenzwertüberschreitungen Lärmschutzwände erstellt und ergänzend Schallschutzfenster eingebaut.

2012 hat der Bundesrat zur weiteren Stärkung des Lärmschutzes dem Parlament eine Teilrevision des Gesetzes überwiesen. Beide Kammern haben die Änderungen im 2013 einstimmig unterstützt. Wichtigstes Instrument sind neue Emissionsgrenzwerte für alle in der Schweiz verkehrenden Güterwagen ab 2020. Damit sollen Fahrten mit lärmigen Güterwagen auf dem Schweizer Bahnnetz faktisch verboten werden. Weiter werden lärmmindernde Massnahmen an der Schiene ermöglicht und Mittel für die Innovationsförderung bereit-gestellt.

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